Abstimmung 13. Februar 2022: CFS-Haltung zur Abstimmung über Tierversuche und Tabakwerbung

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Der Vorstand von Cystische Fibrose Schweiz (CFS) hat sich mit zwei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen auseinandergesetzt, über die am 13. Februar 2022 abgestimmt wird. Er lehnt die Volksinitiative über ein Verbot von Tier- und Menschenversuchsverboten ab. Ein möglichst starker Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Tabakwerbung begrüsst der Vorstand und unterstützt darum die entsprechende Volksinitiative.

Verbot von Tierversuchen

Der CFS-Vorstand lehnt die Tierversuchs-Initiative ab. Für Betroffene von Cystischer Fibrose ist die Forschung und Entwicklung von neuen Medikamenten essenziell. Die pharmazeutische Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend dazu beigetragen, dass viele CF-Patienten heute eine bessere Lebensperspektive haben. CFS unterstützt deshalb auch Forschungsprojekte jährlich mit über CHF 200'000. Das Wohl von Tieren ist uns dabei keineswegs egal: Aber die Gesetzgebung ist in der Schweiz bereits sehr streng und verhindert unnötige Tierversuche.

Verbot von Tabakwerbung

Rauchen gefährdet die Gesundheit. Aus diesem Grund begrüsst Cystische Fibrose Schweiz die grösstmögliche Einschränkung von Tabakprodukten in der Schweiz. Deshalb befürworten wir auch alle Massnahmen, welche die Tabakwerbung und dadurch auch den Tabakkonsum einschränken und somit die Luftqualität im öffentlichen Raum verbessern. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, junge Menschen vom Rauchen abzuhalten. Entsprechend befürwortet der CFS-Vorstand die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung».